"Intelligenzija"
is
Moving
From "Intelligenzija Potsdam" to a Global Education Movement
Im Verlauf der Entwicklung dieser Bewegung werden wir den Fokus unseres Engagements zunehmend erweitern, da umfassende und von einer breiten Mehrheit getragene Reformen notwendig sind, um gute und sozial gerechte Bildung als Fundament einer Gesellschaft zu realisieren, in der es sich zu leben lohnt!
Unsere bisherigen Ziele:
Wir wollen gemäß der Forderung der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft in Deutschland): "Prekariat bekämpfen, Prekäre schützen!" kurzfristig die Situation der Lehrbeauftragten, Privatdozent*innen und aller weiteren prekär Beschäftigten Mitarbeiter*innen an deutschen Universitäten und weltweit verbessern, um zunächst deren Existenz in Wissenschaft und Universität zu sichern.
Langfristig wollen wir, dass alle prekären Beschäftigungsverhältnisse in feste Stellen übergehen, diese Stellen adäquat bezahlt werden und die Lehre insgesamt aufgewertet und der Forschung gleichberechtigt zur Seite gestellt wird. Hierzu bedarf es struktureller Veränderungen sowie finanzieller Unterstützung von Seiten der Verantwortlichen in Politik und Universität.
JOIN US! Kontakt über: intelligenzijapotsdam@web.de
Der Name "Intelligenzija" spielt auf die gleichnamige russische Bewegung am Ende des 19. Jahrhunderts an, die einen offenen Intelligenzija-Begriff vertrat, welcher sich nicht am (beruflichen) Status, sondern an der aktiven Teilnahme am öffentlichen Leben orientierte.
"Nachwuchswissenschaftler: Zustände untragbar
,Intelligenzija Potsdam' gibt auf und gründet weltweite Bildungsbewegung"
nachzulesen unter:
Stellungnahme der Intelligenzija Worldwide zum PNN-Artikel vom 27. Januar 2012 ("Nachwuchswissenschaftler: Zustände untragbar"):
"Goodbye, Uni Potsdam! Hier noch ein gut gemeinter Rat, den du dir dringend zu Herzen nehmen solltest: Mach dir schnellstmöglich Gedanken darüber, welche Haltung der Universitätsleitung zur Ausbeutung des akademischen Prekariats du in der Öffentlichkeit vertreten lassen möchtest! Wirf die menschenverachtenden Marginalisierungs- und Spaltungs- strategien über Bord und stell dich auf die Seite derer, die (wie übrigens auch der neue Universitätspräsident) fordern, dass jede Lehrtätigkeit an der Universität Potsdam adäquat entlohnt wird.
Anders als von der Pressesprecherin der Universitätsleitung im oben verlinkten Artikel dargestellt, hat sich die "Intelligenzija Potsdam" zu keinem Zeitpunkt für die Stipendienförderung von Doktorand*innen eingesetzt, sondern stets für die Verbesserung der Situation aller Lehrenden und Studierenden an der Universität Potsdam engagiert - insbesondere der Lehrbeauftragten, Privatdozent*innen und prekär Beschäftigten. Ferner haben wir auch niemals die ,irrige Annahme' vertreten, ,Lehraufträge seien akademische Sprungbretter'."
Das Ende der "Intelligenzija Potsdam" soll gerne als endgültige ABSAGE an die Verantwortlichen im Präsidium der Universität Potsdam und die für die Brandenburgische Bildungsmisere (mit) verantwortlichen Politiker*innen verstanden werden. Denn trotz unseres zweijährigen, öffentlichen Engagements für eine Verbesserung der Situation von Lehrenden und Studierenden an der Universität Potsdam (dokumentiert unter Intelligenzija-Potsdam) haben sie uns keineswegs geholfen, die fortschreitende Ausbeutung des akademischen Prekariats an Brandenburgs Universitäten zu stoppen - geschweige denn für die vom Prekariat betroffenen Nachwuchswissenschaftler*innen an der Universität Potsdam (und darüber hinaus) umfassende, sozial verträgliche und nachhaltige Perspektiven in der universitären Forschung und Lehre zu bieten!
Doch möchten wir vor einem zu frühen Aufatmen derer warnen, denen die IP stets ein Dorn im (blinden) Auge war, denn wir geben keineswegs auf. Im Gegenteil. Wir werden in Bälde das nachholen, was längst überfällig geworden ist: Die Gründung der weltweiten Bildungsbewegung INTELLIGENZIJA. Jede und jeder von Euch, die und der sich für eine bessere Situation in der Bildung, einen achtsameren Umgang miteinander und eine menschlichere Gesellschaft engagieren möchte, ist herzlichst eingeladen, sich uns anzuschließen!
