„Your silence will not protect you!“

(Audre Lorde)

Speak Now! What are your interests and ideas concerning a Global Education Movement?

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Kommentare: 2
  • #1

    I. R. Iwanov (Samstag, 07 April 2012 00:11)

    This is an important website. The public undoubtedly needs to be informed about the precarious situation of so many working in the academic sphere. It is to be hoped that this initiative develops into a fully grown movement. I can only whole-heartedly motivate you to carry on with this good work.

  • #2

    Mauro (Samstag, 14 April 2012 20:06)

    Hallo

    Mir gefällt Ihre Website sehr gut. Auch die Idee von einer globalen Bildungsoffensive ist reizvoll. Diese wird allerdings nur dann möglich sein, wenn einzelne Länder damit aufhören sich lediglich als konkurrierende Investitionsstandorte zu betrachten und unter die daraus erfolgenden Bestrebungen auch die Bildungspolitik subsummieren.

Reaktionen der Besucher*innen auf die Arbeit der Intelligenzija Potsdam (Former reactions to "Intelligenzija Potsdam")

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Kommentare: 8
  • #1

    Peter Plöger (Dienstag, 20 April 2010 21:34)

    Herzlichen Glückwunsch zur Homepage!
    Ich wünsche Ihnen möglichst viele aufmerksame Besucher und mit jedem Klick ein Kilo mehr Druck auf Ihre Arbeitgeber!
    Peter Plöger

  • #2

    Dr. Olaf Jann (Donnerstag, 22 April 2010 18:59)

    Es ist höchste Zeit, dass eine Vernetzung stattfindet und versucht wird sowohl eine breite Öffentlichkeit für diese Problematik zu interessieren, als auch Druck auf die Verantwortlichen in Politik und Hochschule auszuüben. Die soziale und materielle Missachtung vieler qualifizierter Wissenschaftler (ohne die ein halbwegs geordneter Lehrbetrieb an den Universitäten nicht möglich wäre) ist aus vielen Gründen völlig inakzeptabel.
    Ich wünsche Euch (und uns) daher viel Erfolg. Danke für die Homepage und die Initiative.

  • #3

    Bettina Strewe (Mittwoch, 12 Mai 2010 11:35)

    Vielen Dank für diese Initiative, die ich gerne unterstütze. Ihr Aufruf und der 3Sat-Beitrag geben ein sehr realistisches Bild der Situation von Lehrbeauftragten. Bei Seminaren mit hohem Betreuungsaufwand ist das Durchschnittsstundenhonorar von den genannten €4,80 noch um einiges zu hoch bemessen. Die Zahl der LB an deutschen Hochschulen dürfte die 70.000 noch überschreiten, wenn man nicht nur die Universitäten berücksichtigt, sondern alle Hochschulen im Lande. An manchen Hochschulen übersteigt die Zahl der LB bereits die der Professuren. Schon vor ca. 5 Jahren haben seriöse Medien (z. B. die "ZEIT") Zahlen von ca. 100.000 LB genannt, darunter viele Habilitierte, die lehren müssen (u. Umständen auch ohne Honorar), wenn sie ihre Venia nicht verlieren wollen. Dies führte dann zu den Dumping-Honoraren und allmählich zu heutigen Situation. Wenn dies nicht politisch und wirtschftlich in Bälde geändert wird, werden wir in einigen Jahren hochqualifizierte, forschungs- und lehrerfahrene habilitierte und promovierte WissenschaftlerInnen haben, die trotz ihres hohen gesellschaftlichen Beitrages entweder nicht in Pension gehen können, weil sie gar keine bekommen und oder im Alter verarmen, wenn sie nicht mehr arbeiten können bzw. auf geringste Sozialleistungen des Staates angewiesen sind. Bildungsstandort Deutschland: Was wäre eigentlich, wenn ALLE Lehrbeauftragten auf einmal für ein Semester ausfielen?

    Ich wünsche dieser Initiative allen Erfolg,

    Bettina Strewe.

  • #4

    Sylvia Klötzer (Montag, 14 Juni 2010 14:27)

    Vielen Dank für die Initiative!! Höchste Zeit. Es geht ja leider nicht nur um die Lehrbeauftragten, es geht auch um die Privatdozenten! Für die gibt's nicht mal eine Aufwandsentschädigung. Von einem Dank der Uni mal ganz zu schweigen.

  • #5

    K. Schwerdtner (Dienstag, 03 August 2010 17:32)

    Vielen Dank für Ihre Initiative und den Mut, die ungeschminkte Wahrheit über die Situation des deutschen Akademikernachwuchses an den Universitäten auszusprechen! Welch wohltuender Kontrast zu den hohlen Reden von anderer Seite! In Ihrer Schilderung kann ich mich derzeit nur zu gut wiederfinden und ich könnte noch die eine oder andere persönliche Erfahrung beisteuern (Zum Beispiel machte mir eine Beratungsstelle (!) unlängst zum Vorwurf, dass ich die Realisierung meiner Promotion mit deren Finanzierbarkeit in Zusammenhang brachte: Ich wolle anscheinend gar nicht promovieren, so die Schlussfolgerung der "beratenden Person".).
    Machen Sie weiter; Sie haben meine vollste Unterstützung!!!

    K. Schwerdtner

  • #6

    Anonymus (Freitag, 13 August 2010 10:30)

    Danke für diese sinnvolle Initiative, die ich gerne unterstützen würde. Indes glaube ich nicht daran, dass man auf argumentativem Weg sehr viel weiter kommt. Wie lange wird das schon versucht? Was ist dabei bislang herausgekommen? Solange kein echter Handlungszwang besteht, wird die verantwortliche Politik das Problem weiter ignorieren und sparen. Das Kind muss leider immer erst in den Brunnen fallen, damit etwas geschieht. Allein erfolgversprechend erscheint deshalb eine Initiative, die darauf setzt, dass für eine gewisse Zeit der existierende Bedarf der Universitäten sn Lehraufträgen nicht mehr bedient wird. Wenn die angestellten Mitarbeiter und Professoren vor Kursen von 200 Leuten und mehr sitzen und die Studenten mangels Angebot die Studienordnung nicht mehr einhalten können, erst dann entstehen die Katastrophenbilder, die über die Massenmedien Druck erzeugen können.

  • #7

    anonymos (Sonntag, 22 Mai 2011 01:57)

    Ich möchte Ihnen, die in prekären Verhältnissen leben, weil sie Akademiker und Wissenschaftler sind oder werden, meinen Mut aussprechen!
    Machen Sie weiter so!

    Dieses Anliegen muss in die Medien getragen werden um mehr Öffenlichkeit zu schaffen. Ich denke, dann werden sich auch mehr Menschen solidarisieren.

    Ich drücke bis dahin die Daumen und werde auch weiterhin um Unterstützung in meinem persönlichen Umfeld bitten.

  • #8

    Aurelia Weikert (Dienstag, 13 Dezember 2011 20:39)

    Gratulation zu Eurer Arbeit. Weiter so!
    Aurelia Weikert
    Lehrbeauftragte Kultur- und Sozialanthropologie, Uni Wien